Über das Fluglärm-Portal

Über das Fluglärm-Portal

Mit zunehmendem Luftverkehr und dem Ausbau einiger deutscher Flughäfen hat das Thema Fluglärm in der jüngeren Vergangenheit wachsende Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erhalten. Die Debatte kreist um Stichworte wie Flugrouten, Nachtflüge, Lärmschutz und Bürgerbeteiligung – um nur einige zu nennen. Dabei treffen vielfach persönliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Interessen aufeinander: Die Menschen im Umland der Flughäfen fürchten eine hohe Lärmbelastung oder sorgen sich um den Wert ihrer Wohnimmobilien. Flughafenbetreiber und Fluggesellschaften wollen ihre Aufgabe erfüllen, dem gesamtgesellschaftlichen Bedarf nach Mobilität gerecht zu werden. Die Anteilseigner, häufig solche der öffentlichen Hand, haben Arbeitsplätze und den wirtschaftlichen Nutzen einer funktionierenden Verkehrsinfrastruktur im Blick. Passagiere wollen für den Urlaub in die Welt fliegen und Freunde und Verwandte besuchen. Die Gemengelage ist komplex.

Das Fluglärm-Portal soll helfen, die Diskussion über Fluglärm zu versachlichen, Zusammenhänge transparent darzustellen und Chancen und Grenzen der Lärmminderung aufzuzeigen. Denn die Luftverkehrsbranche sieht die Lärmprobleme rund um die Flughäfen und setzt sich für eine gute Nachbarschaft mit den Anwohnern ein. Betreiber der Website ist der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL).

Was das Portal leisten kann – und was nicht

Das Fluglärm-Portal möchte allen Interessierten als erste Anlaufstelle dienen, indem es Informationen rund um das Thema Fluglärm verständlich, transparent und möglichst objektiv aufbereitet. Um dem Anspruch der Sachlichkeit gerecht zu werden, greift das Portal überwiegend auf Quellen Dritter zurück – beispielsweise auf Umfragen des Umweltbundesamtes oder auf Untersuchungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Die herstellerbezogenen Inhalte wurden vom Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) fachlich geprüft.

Für die betroffenen Menschen ist Fluglärm häufig kein abstraktes Thema, sondern eines, das konkrete Fragen zu ihrem Standort und Flughafen aufwirft: nach den Auswirkungen bestimmter An- und Abflugverfahren, nach Ausnahmen von Nachtflugverboten, nach dem Anspruch auf Maßnahmen des passiven Schallschutzes, nach dem Erfolg von Maßnahmen zur Lärmminderung etc. Das Fluglärm-Portal versteht sich als Portal im eigentlichen Sinne: Es bietet einen Einstieg in das Thema. Als allgemeines Informationsangebot zum Thema kann die Website keine Antworten zu konkreten, standortbezogenen Fragen geben.

An vielen Stellen wird auf weiterführende Informationen verwiesen, mit denen sich die einzelnen Aspekte vertiefen lassen. So wird am Ende der einzelnen Kapitel auf externe Informationsangebote, Videos, Gesetzestexte etc. verwiesen. Zudem bietet das Fluglärm-Portal mit den Verlinkungen in der Rubrik Wo geschieht was? die Möglichkeit, sich gezielt darüber zu informieren, welche Maßnahmen gegen Fluglärm am eigenen Standort umgesetzt werden.

Der BDL spricht für die deutsche Luftverkehrswirtschaft

Der BDL wurde 2010 als Verband der deutschen Luftverkehrswirtschaft gegründet. Als zentraler Ansprechpartner für Politik, Medien und Öffentlichkeit bündelt und kommuniziert er die Themen, die von Bedeutung für den Luftverkehr sind. Mitglieder des Verbandes sind Fluggesellschaften, Flughäfen, die Deutsche Flugsicherung sowie sonstige Leistungsanbieter im deutschen Luftverkehr.

Wo geschieht was?