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20. September 2017

Fluglärmbelastete Kommunen erhalten 22,5 Mio. Euro

Das Land Hessen stellt seinen besonders von Fluglärm belasteten Kommunen bis 2021 insgesamt 22,5 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem neuen Regionallastenausgleichsgesetz unterstützt das Land Maßnahmen der Kommunen, die zur Abmilderung von Fluglärmfolgen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Bedingung sei es, dass die Gelder in den Umweltschutz, in Infrastruktur oder in die Schalldämmung für Gemeindeeinrichtungen investiert würden, so der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Al-Wazir. Die Stadt Frankfurt sei von den Zahlungen ausgenommen, da sie in besonderem Maße vom Flugbetrieb und der Fraport-Dividende profitiere und über genügend eigene Mittel verfüge. Darüber hinaus bekräftigte Al-Wazir, dass neben der finanziellen Unterstützung der Kommunen auch jeder von Fluglärm betroffene Anwohner den gesetzlichen Anspruch habe, Fördermittel für den privaten Schallschutz zu beantragen.

Weiterführende Informationen:

Pressemitteilung des Landes Hessen

Mehr dazu auf dem Fluglärm-Portal:

Passiver Schallschutz schützt vor unvermeidbarem Lärm

Federführend sind die Ministerien für Verkehr und Umwelt

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