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26. April 2016

Mehr Rechte für Lärmschutzbeauftragte

Als erstes Bundesland verabschiedet Hamburg ein Gesetz, das die Notwendigkeit eines Fluglärmschutzbeauftragten bestätigt. Die Fluglärmschutzbeauftragte des Hamburger Flughafens erhält nun einen gesetzlichen Auftrag. Dadurch hat sie ein stärkeres Kontroll- und Mitspracherecht. Die Regelung, nach der die Umweltbehörde Weisungen erteilte – zum Beispiel für Ausnahmegenehmigungen bei Nachtflügen, ändert sich jetzt. Die Fluglärmschutzbeauftragte Frau Gudrun Pieroh-Joußen hat fortan die Aufgabe, die Einhaltung der Nachtflugbeschränkungen zu überwachen und Verstöße zu verfolgen. Des Weiteren erstellt sie einmal im Jahr einen Fluglärmschutzbericht, der der Bürgerschaft zur Verfügung gestellt wird. Diese Maßnahme ist Teil des 16-Punkte-Planes, der von der Bürgerschaft beschlossen wurde. Durch diesen besteht nun auch die Möglichkeit, den Bußgeldrahmen bei Verstößen auszureizen und die Anwohner mit einzubeziehen, wenn die Flugrouten geändert werden.

Weiterführende Informationen:

Pressemeldung der Behörde für Umwelt und Energie, Hamburg

Website der Fluglärmschutzbeauftragten für Hamburg

Mehr zum Thema auf dem Fluglärm-Portal:

Ansprechpartner für Fluglärm

 

 

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