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03. September 2014

Neues Satelliten-Anflugverfahren in Frankfurt

Als erstes internationales Drehkreuz nimmt der Frankfurter Flughafen ab heute sein satellitengestütztes Anflugsystem GBAS in Betrieb. Die Kosten für den Aufbau der Bodenstation hat der Betreiber Fraport mit rund fünf Millionen Euro beziffert. Lufthansa und die Deutsche Flugsicherung beteiligten sich als Partner.

Herkömmliche Instrumentenlandesysteme (ILS) erlauben Anflüge im Winkel von 3,0 Grad. Mit dem neuen System können Flugzeuge in einem steileren Winkel von 3,2 Grad die Landebahn ansteuern. Dadurch kann der Flughafen präziser und steiler angeflogen werden und es könnte leiser werden. Bislang verfügen moderne Großraumflugzeuge wie die A380 und die Boeing 747-8 die entsprechende bordseitige Ausrüstung.

Weiterführende Information

Pressemitteilung des Frankfurter Flughafens vom 3. September 2014

 

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