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19. September 2017

Perforierte Triebwerkwände schlucken Schall

Da der Luftverkehr in Zukunft zunehmen wird, werden noch mehr Maschinen abheben und landen. Um den entstehenden Fluglärm zu reduzieren, müssen Flugzeuge immer leiser werden. Daran arbeiten Wissenschaftlicher des Berliner Forschungszentrums Matheon. Sie entwickeln mathematische Modelle, mit denen Schallschlucker wesentlich schneller und mit geringerem Rechenaufwand simuliert und optimiert werden können. Denn die Forscher sind sich einig: der Schall muss schon an der Quelle gedämpft werden.

Als ein wichtiges Bauelement dafür nutzen die Wissenschaftler perforierte Wände, wie sie etwa in Konzertsälen verbaut werden. Die mit vielen kleinen Löchern versehenen Platten können in Zukunft als Schallschlucker in Triebwerken eingesetzt werden und den Fluglärm erheblich verringern.

Weiterführende Informationen:

Pressemitteilung Matheon

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