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27. Januar 2015

UBA veröffentlicht Ergebnisse zur Lärmkartierung

Das Umweltbundesamt (UBA) hat neu berechnet, wie viele Menschen in Deutschland von Verkehrslärm betroffen sind. Die Anzahl der Fluglärmbetroffenen ist laut der neusten Lärmkartierung gesunken. Da in die Berechnung diesmal auch mit den Flughäfen Berlin-Schönefeld und Leipzig/Halle zwei zusätzliche Großflughäfen aufgenommen wurden, ist die gesunkene Anzahl der Betroffenen besonders positiv zu werten.

Das UBA ermittelt nicht nur, wie viele Menschen in Deutschland Flug-, Straßen- und Schienenlärm ausgesetzt sind, sondern unterscheidet auch zwischen Tag- und Nachtstunden und legt dafür zwei unterschiedliche Grenzwerte fest. Auf diese Weise wurde berechnet, dass die Anzahl der in Deutschland von Fluglärm betroffenen Menschen, die tagsüber einem Schallpegel von mehr als 55 dB(A) ausgesetzt sind, von 746.500 im Jahr 2007 auf 738.000 im Jahr 2012 gesunken ist. Von Straßenlärm sind 10,2 Millionen und von Schienenlärm 8,2 Millionen Menschen betroffen. In den Abend- und Nachtstunden, bei denen ein Schallpegel von 50 dB(A) zugrunde gelegt wird, fielen die Unterschiede noch größer aus: Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr werden zweiunddreißig Mal mehr Menschen von Schienenlärm (6.543.000) und neunundzwanzig Mal mehr von Straßenlärm (5.935.600) gestört als von Fluglärm (205.700).

Weiterführende Information:

Informationen des Umweltbundesamtes zur Lärmkartierung

Fluglärm-Portal – Verkehrsträger im Vergleich

 

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Verkehrsträger im Vergleich

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